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Kopfhaut-Schuppen

Schuppen sind kein seltenes Phänomen. Schätzungsweise hatte jede dritte Frau und jeder fünfte Mann schon mal eine starke Schuppenbildung auf der Kopfhaut erlebt.  Dieses Symptom kann auch in anderen Körperregionen stattfinden.

Was sind Schuppen?

Die Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen. Die alten Hautzellen werden als Schüppchen abgestoßen, daher verliert jeder Mensch Hautschuppen, und zwar Millionen am Tag. Gewöhnlich sind diese Hautschüppchen so klein, dass sie gar nicht als Schuppen wahrgenommen werden. Wenn sie aber zu schnell abgestoßen werden oder sogar verklumpen, bilden sich die für uns so unangenehmen hellen Flöckchen, die auf Schultern und Nacken rieseln.

Was sind Symptome einer Schuppenkrankheit?

Wenn die Kopfhaut juckt, neigen wir dazu zu kratzen und können es somit verschlimmern. Weitere Symptome sind:

  • Rötung
  • Brennen
  • Schwellung
  • Haarausfall
  • Nässende oder verkrustete Stellen

Was sind die Ursachen für Schuppen?

Durch das tägliche Haarewaschen wird die Talgproduktion angeregt, aber auch andere Ursachen spielen eine Rolle:

  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Erbliche Veranlagung
  • Klimabedingungen
  • Falsche Haarpflege
  • Stress
  • Hormonschwankungen

Wie wird eine Schuppenkrankheit diagnostiziert?

Der Hautarzt befragt Sie zu zuerst über die Symptome und schaut sich dann die Kopfhaut an. Aber auch andere Hinweise auf Hautveränderungen sind ihm mitzuteilen, damit er die Ursache finden kann. Er kann ggf. eine Gewebeprobe entnehmen, um auf Erreger oder Parasiten prüfen zu lassen.

Wie werden Kopfhautschuppen behandelt?

Antischuppen-Shampoos sind bei fettender Kopfhaut geeignet, denn sie spülen überflüssiges fett aus und enthalten zudem ein pilzhemmendes Mittel. Sie sollte jedoch dieses Shampoo nicht täglich anwenden. Bei sehr vielen Schuppen ist die Verwendung drei Mal pro Woche ausreichend. Eine Sichtbare Besserung sollte sich nach zwei bis drei Wochen einstellen. Im weiteren verlauf sollte eine Anwendung pro Woche ausreichen, parallel sollte Sie ein mildes Shampoo verwenden.

Sollten die Kopfschuppen sich nicht beseitigen lassen kann auch eine Erkrankung der Haut dahinterstecken, dann sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Dieser behandelt die Kopfhaut meist mit:

  • Salicylsäure als Salbe oder Shampoo
  • Vitamin D3
  • Antipilzmittel

Wie kann man vermehrten Schuppenbildung  vorbeugen?

Zuallererst indem man die gesunde Kopfhaut fördert:

  • einer Biotin-, Vitamin-A- und E-reichen Ernährung,
  • Reduktion von Alkohol, Weizenmehl, Zucker und Kaffee,
  • auf Haarstyling-Produkte, die die Kopfhaut zusätzlich stressen wie Haarspray, Schaumfestiger oder Haargel verzichten,
  • die Kopfhaut vor Sonneneinstrahlung schützen und nur leichte luftdurchlässige Kopfbedeckung tragen.

Welche Tipps gibt es noch im Umgang mit Schuppen?

  • zu häufiges Haarewaschen meiden
  • nur lauwarm föhnen
  • Stress reduzieren
  • Ernährung umstellen
  • Olivenöl (über Nacht einmassieren)

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